Hallo, ich bin Quinn.
Ich bin 1987 geboren und wohne seit fast 20 Jahren in Berlin.
Dort habe ich Soziale Arbeit an der ASH studiert und dann lange Jahre als Sozialarbeiter gearbeitet. Berufliche Schwerpunkte waren dabei Krisenintervention, Wohnungslosigkeit, Kinder- und Jugendhilfe, Antipsychiatrie, Suchthilfe und Persönliche Assistenz.
2017 kam SE® in mein Leben. Ich hatte in Selbsterfahrung im Laufe meines Lebens verschiedenste Therapieformen ausprobiert, und das war irgendwie anders und neu. Die Langsamkeit und der Grundsatz, immer mit dem zu sein, was gerade eben ist, haben mich tief beeindruckt.
Nun, fast 10 Jahre später, bin ich selbst Practitioner und habe sehr viel Freude dabei, anderen Menschen SE® näher zu bringen.
Was mich ausmacht
Ich liebe Menschen und was sie bewegt, ich singe für mein Leben gerne Karaoke, und wenn ich könnte, würde ich jeden Tag eine Torte backen.
Ich bin trans (männlich non binary), queer, weiß, ableisiert. Kink- und SW-friendly, poly und sex positive.
Was meine Arbeit prägt: Meine eigenen Erfahrungen, die Erfahrungen von so vielen Menschen, die vor mir da waren, meine Communities und deren Kämpfe. Manche davon haben auch Namen, und die klingen unter anderem so: Embodied Social Justice, Transformative Justice, Dekoloniale Perspektiven, Disability Justice, Mad Liberation, Klassenkampf
Was mir in meiner Arbeit wichtig ist
Kurzversion:
Machtkritisch und diskriminierungssensibel
Lebenslanges ver- und umlernen
Dass du Expert*in bist für dich selbst
Mich irren, Fehler machen und dafür Verantwortung übernehmen gehört dazu
Die längere Version:
Wir alle sind Teil von Systemen, die in uns allen viel Schaden anrichten (auch in denen, die davon profitieren). All diese Systeme, und die Verhältnisse von Macht und Herrschaft, von Ausbeutung und Kolonisierung, von Individualisierung und Leistungsdruck, stecken in uns allen und bleiben auch in unseren Sessions nicht vor der Türe stehen. Auch vieles, was wir gelernt haben über Therapie, und die Therapie selbst, können Schaden anrichten.
Dieses Wissen beeinflusst meine Arbeit. Das heißt konkret für mich:
Dass es für mich zu meiner Arbeit dazu gehört, mich dem lebenslangen Prozess zu verpflichten, all dies mehr und mehr zu verlernen (ohne so zu tun, als wüsste ich wie das geht)
Dass ich nach Wegen und Gemeinschaften suche, die mich dabei unterstützen, gemeinsam neues zu lernen
Dass ich mir bewusst bin, dass Heilung und Transformation in der Regel besser zusammen funktionieren als alleine
Dass ich auf dem Schirm habe, was ein Therapiesetting bedeutet, für alle Beteiligten
Aus- und Weiterbildungen/ Kurse
2027 (geplant) Trauma & Bindung, Marianne Bentzen
Seit 2026 Mitglied des Ausschusses Diversitätspreis, SE-Verband Deutschland
2026 Doing Connection
2026 Schuld & Scham, Marianne Bentzen
2025 Heilpraktiker für Psychotherapie
2023 - 2025 Somatic Experiencing® bei Anne Janzen & Ursula Funke-Kaiser, Berlin
2012 - 2026 Verschiedene Jobs in der Sozialen Arbeit
2008 - 2012 Studium der Sozialen Arbeit, ASH Berlin